Ab sofort – Mobile elektronische Karosserievermessung bei Ihnen vor Ort

Kurzmeldung:  Mobile elektronische Karosserievermessung im Rhein Main Gebiet durch D&K Die SchadenManager

Ab sofort bieten wir Werkstätten unsere Expertise samt Messsystem im Bereich der elektronischen 3D Karosserievermessung an – und zwar MOBIL und direkt vor Ort in der Werkstatt, ohne zusätzlichen Verbringungsaufwand! Die Schadenanalyse bei komplexen Multi-Materialkarosserien erfordert in vielen Schadenszenarien eine elektronische  Karosserievermessung.

Wir freuen uns hier eine Erweiterung unseres Dienstleistungsspektrums anbieten zu können.

Sprechen Sie bei Bedarf Herrn Döring an, falls Sie Bedarf einer Karosserievermessungen haben!

Interessanter Beitrag aus der Sendung PlusMinus: Schadenregulierung – Knausern auf Kosten Geschädigter

Schadenregulierung – Knausern auf Kosten Geschädigter

25.07.2018 | 8 Min. | UT | Verfügbar bis 25.07.2019 | Quelle: Das Erste

https://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Schadenregulierung-Knausern-auf-Kosten/Das-Erste/Video?bcastId=432744&documentId=54530594

„Kfz-Haftpflichtversicherungen beauftragen immer häufiger Prüfdienste, die Rechnungen und Gutachten bearbeiten und Kürzungen vornehmen, etwa bei Ersatzteilen oder Verbringungskosten. Dabei wird sogar gegen geltende Rechtsprechung verstoßen.“      Quelle: Das Erste, ardmediathek.de

Diesen Beitrag sollte jede Halterin und jeder Halter eines Fahrzeugs gesehen haben!

Wir von die Die SchadenManager erstellen Ihnen nicht nur ein Gutachten, sondern wir helfen mit unserem Netzwerk bei der Abwicklung Ihres unverschuldeten Schadens und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Ab 750EUR Schadenhöhe haben Sie Anspruch auf ein unabhängiges Gutachten, welches immer einem Kostenvoranschlag vorzuziehen ist, da hier sämtliche Ansprüche, wie auch Nutzungsausfall und eine mögliche merkantile Wertminderung berücksichtigt wird.
Für die Abwicklung des Schadens empfehlen wir immer einem Anwalt einzubinden, der Ihnen den Rücken von vorn herein frei hält.

Neben Sachverständigenkosten für Gutachten müssen auch Rechtsberatungskosten erstattet werden

Geschädigte(r) haben Anspruch auf einen Sachverständigen für ein Gutachten und auch auf einen Rechtsbeistand.

„Die eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherer kürzen die berechtigten Schadensersatzpositionen an allen Ecken und Kanten.“
Quelle: www.unfallzeitung.de, 28.02.2018:

Hier haben wir den gesamten Artikel der Unfallzeitung eingefügt:

Einfach gelagerte Verkehrsunfälle gibt es heute nicht mehr – Anwaltskosten sind zu ersetzen

Amtsgericht Hamburg Urteil vom 31.1.2018 – 20 a C 451/17 –

Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

Nicht nur bei den Sachverständigenkosten, sondern auch bei den notwendigen Anwaltskosten versuchen die eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherer nach einem von ihnen zu regulierenden Verkehrsunfall immer wieder zu kürzen. Die eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherer argumentieren häufig, dass ein einfach gelagerter Verkehrsunfall vorliege, der keine Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes benötigt.

So musste sich das örtlich zuständige Amtsgericht Hamburg die Frage entscheiden, ob die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung nach der Beschädigung eines Mietfahrzeuges durch ihren Versicherungsnehmer verpflichtet ist, die angefallenen Rechtsanwaltskosten des Mietwagenunternehmens zu ersetzen. Das Amtsgericht Hamburg ging davon aus, dass es einfach gelagerte Verkehrsunfälle nicht mehr gibt und verurteilte die beklagte Kfz-Haftpflichtversicherung zur Erstattung der Rechtsanwaltskosten in voller Höhe.

Durch einen von dem Fahrer des bei der beklagten Kfz-Haftpflichtversicherung versicherten Kraftfahrzeuges wurde der Mietwagen des klagenden Mietwagenunternehmens beschädigt. Die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung ersetzte allerdings nicht die Kosten des vorgerichtlich beauftragten Rechtsanwaltes der Klägerin. Die vorgerichtlichen rechtsanwaltskosten sind daher Gegenstand des Rechtsstreites vor dem örtlich zuständigen Amtsgericht Hamburg. Die Klägerin beantragte, sie von den vorgerichtlichen Anwaltskosten in Höhe von 169,50 € freizustellen. Die Klage hatte Erfolg.

Die zulässige Klage ist begründet. Die Haftung der beklagten Kfz-Haftpflichtversicherung für den streitgegenständlichen Verkehrsunfall ist dem Grunde nach unstreitig. Der Klägerin steht auch der Schadensersatzanspruch auf Erstattung der vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten zu. Die Beauftragung eines Rechtsanwaltes zur Durchsetzung der berechtigten Schadensersatzforderungen gehört heute zu den erforderlichen Kosten der Schadensbeseitigung. Der Einwand der beklagten Kfz-Versicherung, es handele sich um einen einfach gelagerten Verkehrsunfall und die Klägerin verfüge über besondere Sachkompetenz, so dass die Beauftragung eines Rechtsanwaltes nicht erforderlich gewesen wäre, greift nicht durch (so auch AG Hamburg- St. Georg Urt. v. 27.4.2016 – 917 C 121715). Den einfach gelagerten Verkehrsunfall, wie ihn der BGH in der Entscheidung vor 23 Jahren angenommen hat, den gibt es heute nicht mehr. Selbst wenn die Haftung dem Grunde nach vergleichsweise einfach erscheint, so ist heute die Schadensabwicklung zur Höhe in jedem Fall so vielschichtig geworden, dass die Einschaltung eines Rechtsanwaltes regelmäßig erforderlich und zweckmäßig erscheint.

Allenfalls bei Geschädigten, die ihrerseits über vergleichbare Kenntnisse verfügen wie Fachanwälte für Verkehrsrecht, erscheint die sofortige Beauftragung eines Rechtsanwaltes nicht zwingend erforderlich und damit dann auch dessen vorgerichtliche Kosten nicht erstattungsfähig. Derart juristisch spezialisiert ist die Klägerin, die ein Fahrzeugvermietungsgeschäft betreibt, nicht. Zumindest hat die Beklagte dies nicht vorgetragen. Jenseits dessen liegt aber auch nach den Kriterien der früheren BGH-Rechtsprechung kein einfach gelagerter Fall vor. In dem vom BGH entschiedenen Fall war ein Pkw in eine Leitplanke gefahren. Im streitgegenständlichen Unfall waren zwei Kraftfahrzeuge beteiligt. Auch wusste die Klägerin als Autovermieterin von dem Verkehrsunfall zunächst nichts. Auch aus diesem Grunde scheidet ein einfach gelagerter Fall aus.

Fazit und Praxishinweis: Wie das erkennende Amtsgericht Hamburg bereits zutreffend festgestellt hat, gibt es regelmäßig keine einfach gelagerten Verkehrsunfälle mit anschließender Schadensregulierung mehr. Die eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherer kürzen die berechtigten Schadensersatzpositionen an allen Ecken und Kanten. Mittlerweile ist auch die ober- und höchstrichterliche Rechtsprechung so unübersichtlich geworden, dass es bereits der Einschaltung von Fachanwälten für Verkehrsrecht bedarf, um seine berechtigten Schadensersatzansprüche nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall durchzusetzen. Daher ist grundsätzlich zurSchadensregulierung die Einschaltung eines qualifizierten Rechtsanwalts zweckmäßig, aber auch erforderlich. Die dadurch entstehenden Anwaltskosten sind notwendige Kosten der Rechtsverfolgung, die von dem eintrittspflichtigen Schädiger bzw. dessen Kfz-Haftpflichtversicherer zu ersetzen sind. Ähnlich hat jüngst auch das Amtsgericht Düsseldorf mit Urteil vom 24.1.2018 – 50 C 208/17 – entschieden (die Unfallzeitung berichtete am 27.2.2018 darüber!).

Alles Gute für das Jahr 2018

Wir bedanken uns ganz herzlich für bei unseren Kunden und Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen ein gesegnetes gutes Neues Jahr 2018!

Ihr Team von

Die SchadenManager

Die Goldene Regel – unfallzeitung.de

Schadensregulierung

Die Goldene Regel    Quelle: www.unfallzeitung.de

RobGal      

„Die Schadensregulierung nach einem unverschuldeten Unfall gestaltet sich für den Geschädigten allzu oft wie ein Hürdenlauf. Kein Wunder: ihm gegenüber steht eine große Versicherung, die mit aller Macht und versierten Fachleuten im Rücken versucht, so wenig Geld in eine Schadensregulierung zu stecken, wie es nur möglich ist. Es ist ein Kampf zwischen David und Goliath, wobei David, der Geschädigte, ohne Hilfe auf ziemlich verlorenem Posten steht.

Unsere Goldene Regel lautet: Rufen Sie niemals die zu regulierende Versicherung an! Schalten Sie für die Schadensregulierung einen Kfz-Sachverständigen und anschließend auch einen Fachanwalt für Verkehrsrecht ein, um Folgeschäden nach einem unverschuldeten Unfall zu vermeiden.

Die Unfallzeitung bietet reichlich Stoff, der illustriert, in wie viele Fallen Geschädigte tappen können, wenn sie ihre Rechte nicht genau kennen oder nicht wahrnehmen. Sachverständige und Anwälte können dafür sorgen, dass die Schadensregulierung zu einem für Sie optimalen Ergebnis führt und auch zügig verläuft.

Wenn Sie keinen Kfz-Sachverständigen kennen, finden Sie sicher einen in Ihrer Nähe im Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen e.V. (VKS). Jeder Sachverständige wird Ihnen einen erfahrenen Anwalt für Verkehrsrecht empfehlen können.“